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von Nadine Meyenburg
„Auf nach Oldenburg!“, hieß es am Freitag, dem 14.11.2003 für Gabi und Jürgen Vollbrecht, Anne Willkomm, Matthias Bergfeldt, Matthias Geier, (beide 18 Jahre alt), Maximilian Hilbig, Benjamin Grolewsky, Steven Krause und mich. Nach sechs Stunden Fahrt in unserem Verbandsbus kamen wir an. „Wow“ ist das ein Haus. Ja wirklich, wir hatten ein herrliches Haus, in dem jeder seinen Platz finden konnte. Auch die Küche wurde gleich ausgenutzt. Max´ Mutter hatte Spaghetti Bolognese vorbereitet, die uns dann auch gleich sehr gut schmeckte.
Nach gemeinsamem Frühstück am Samstag machten wir uns gestärkt auf den Weg zum Turnier. Von fünf berliner Damen, die an dem Turnier teilnahmen, standen vier im Boardfinale, was gleichzeitig auch schon der neunte Platz war. Anne Willkomm und ich schieden dort unglücklich aus. Astrid Kamm gelang es eine Runde weiter zu kommen, schied dann allerdings auch aus und belegte Platz 5. Ein super Turnier spielte Gabi Vollbrecht. Sie stand im Finale gegen Heike Ernst. Knapp unterlegen belegte Gabi einen tollen zweiten Platz.
Bei den Herren lief es nicht ganz so gut. „Nur“ Steven Krause spielte sich bis ins Boardfinale, wo dann aber Andree Welge die Oberhand behielt.
Da das Turnier für uns ziemlich spät endete, gab es erst um 24 Uhr Abendbrot, was aber sehr lustig war.
Am nächsten Morgen machte sich dann die Jugend bereit. Mit 32 Jungen und 18 Mädchen war das Turnier gut besetzt und somit spielten alle Doppel – KO. Auch hier lief es sehr gut für Berlin. Sogar der kleine Max gewann sein erstes Spiel. Schied dann allerdings knapp aus. Sehr gut lief es für Benny, der erst im Viertelfinale gegen Kevin Münch (Nr. 1 im DDV) ausschied und einen klasse fünften Platz belegte. Noch besser erging es Steven, der schon in einer der Vorrunden gegen Kevin Münch gewann. Auch im Halbfinale trafen die beiden wieder aufeinander. Nach einem 3:1 Sieg für Kevin war Steven zum ersten Mal geschlagen. Doch Steven erholte sich schnell und holte sich Set zwei mit 3:2 und stand somit im Finale gegen Christopher Klimek. Einen tollen zweiten Platz belegte er nach einer knappen Niederlage. Trotzdem konnte er sehr stolz auf sein gespieltes Turnier sein.
Kommen wir zu den Mädchen. Ungeschlagen spielte ich mich bis ins Halbfinale, wo ich auf Jenny Fritz traf. Nach einem super 3:0 Sieg stand ich dann im Finale gegen Nicole Osthues. In dieser nicht unbekannten Finalbegegnung unterlag ich unglücklich 3:1. Doch wie es mir im Finale erging, könnt ihr in der nächsten Ausgabe der ddz unter „2 Generationen, 2 Finalspiele, 1 Meinung“ nachlesen.
„Natürlich“ erging es unserem Damendoppel Vollbrecht / Kamm sehr gut, denn sie spielten sich auch diesmal souverän ins Halbfinale, wo sie dann leider gegen die späteren Siegerinnen Ernst / Strauch verloren.
Auch Matthias Geier und Matthias Bergferdt, die gerade beide aus der Jugend ausschieden, nahmen an den Herren – Doppeln teil. Schon in der ersten Runde schieden die beiden aus, aber für ihr erstes gemeinsames Doppel-Turnier spielten sie sehr gut.
Nach drei verlorenen Finals fuhren wir dann doch sehr glücklich wieder heim.
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